Dienstag, 8. Mai 2012

Testflug


Nach einem Radlosen Wochenende war der Drang wieder mal mit dem Evo zu fahren kaum noch zu unterdrücken!!

Diesmal bekamen wir harte Konkurrenz, denn es gibt einen neuen Baron auf den Straßen Leverkusens.

Leute – ich sags euch - ein Traum von einem Baron!! 





Son Nabendynamo mit Edelux, Hohlwellentretlager, hydraulische Scheibenbremsen, Carbonsitz und wie sollte es auch anders sein.... meine Wunschrollen von TerraCycle und das Ganze in snow white!








Bei all der Perfektion hatten das Evo und ich nicht vor, uns die Butter vom Brot nehmen zu lassen!!!*g*

Glücklicherweise war der Baroneinsteiger noch nicht sehr geübt im Fortbewegen seines Gerätes, wodurch sich für mich einige Vorteile ergaben.

Knackig gings in die erste Runde. Nach wenigen Kilometern waren das Evo und der Baron ein eingespieltes Team, was wie folgt aussah, dass der Baron elegant im Windschatten des Evo’s klebte. ;o)



In Monheim traute ich meinen Augen nicht als mir ein Familienmitglied (ein rotes go-one³) entgegen kam. Die Freude über das Zusammentreffen währte allerdings nur kurz, aufgrund der gefahrenden Geschwindigkeiten. Obwohl es mich schon interessieren würde, ob der Fahrer aus hiesigen Gefilde kommt, denn dann wäre er der dritte mit einem dreier Go im näheren Umfeld. Mir kam spontan der Gedanke, wenn mein K da ist ein go-one Treffen zu organisieren, wobei auch andere VM’s gerne gesehen sind. Das Wachsen der VM-Gemeinde hat aus meiner Sicht hier in den letzten Monaten rasant zugenommen!*freu*




Der erkenntnissreiche Testflug endete mit einem wunderschönen Sonnenuntergang über den Rhein.



Donnerstag, 26. April 2012

Frei nach dem Motto…


was nicht passt wird passend gemacht.

Stand heute die Optimierung des Umwerfers auf dem Plan (siehe post 
„Offen für Neues“).


Hier kann man erkennen, dass die Kette am Umwerfer schleift

Im Grunde genommen habe ich mir die Umsetzung so vorgestellt: 
Ein passgenaues Blech zu einem U biegen und an beiden Seiten des Umwerfers verschrauben oder vernieten.

Aber auch diesmal, hatte ich bei meiner Kalkulation eine Unbekannte, die mein Projekt ein Stück weit mehr zu einer Herausforderung machte.

Der gute Umwerfer besteht aus einem gehärteten Blech (wat fürn Pech aber auch), der das Bohren oder gar Sägen unmöglich macht, somit war der Traum vom problemlosen Umbau schnell ausgeträumt.

Jetzt gab es nur noch eins: Nägel mit Köpfen machen!!!

Das heißt, Kette öffnen – ach, immer wieder schön*g* – mit einem wasserfesten Filzstift Markierungen auf dem Excenter und Umwerfer vornehmen um später die genaue Position wiederzufinden und natürlich dat Ding abmontieren.


Hier ist das gute Stück








Den Umwerfer im Schaubstock einspannen und an den richtigen Stellen beherzt abflexen. Aus CrNiSt habe ich ein Bleich gebogen und gebohrt, dass Ganze ein wenig entgratet und an den Ecken abgerundet und fertig war mein erster Spezialumwerfer. *ganzstolzbin*














Ruhe is
Ab ins Mobil und dat edele Teil eingebaut. Die anschließende Testfahrt brachte mir dir die Erkenntnis, dass sich die Mühen ausgezahlt haben, keine knarzende Kette mehr – alle Gänge lassen sich nun sauber schalten, was natürlich die Freude am Velomobil fahren deutlich erhöht.

Freitag, 20. April 2012

Offen für Neues


Es fing an, dass ich mir mal eben – was bei einem VM nicht ohne Nebenwirkungen bleibt - dieses "mal eben"- eine 155 Kurbel mit 3-fach Kettenblatt mit max. 60 Z ins Evo einzubauen.

Das Abziehen der alten Kurbel war nicht das Ding, Frau darf nur keine Angst vor Kettenfett haben. *g*

Meine absolute Lieblingsarbeit ist das Öffnen des Kettenschlosses an der gefetteten Kette – lecker!!!

Hierbei hatte ich Glück, dass ich genau die richtige Länge an zusätzlicher Kette in den Kettenstrang eingebaut habe, dass war gefühlsmäßig wie ein sechser im Lotto. *Bingo* 
Der zeitraubende und nervtötende Teil der Arbeit, lag allerdings noch vor mir. Den Umwerfer mit dem Excenter exakt so einzustellen, dass die Kette über alle drei Kettenblätter zuschalten ist. Dass kann einen schon ein bissl wahnsinnig machen. Jeder der das schon mal gemacht hat, weiß wovon ich da Rede. ;o)

Zeitweise habe ich schon geglaubt, dass der Umwerfer zu neuer Kurbelgarnitur nicht einzustellen ist, bis mir dann der große Q gelungen ist, die diversen Einstellmöglichkeiten in Einklang zu bringen und die Funktion des Umwerfers gewährleistet war.

Ein Problem konnte ich aber trotz intensiver Einstellarbeiten nicht hinbekommen. Wenn ich auf das kleine Kettenblatt schalte läuft die Kette über den Umwerfer im unteren Bereich, was sich sehr unschön anhört, wenn Metall auf Metall läuft und gut für die Kette kann das ja auch nicht sein.
Diese Problem ist gewisserweise Hausgemacht, und ist der Tatsache geschuldet, dass ich das Tretlager auf Grund meiner kurzen Beine sehr kurz einstellen muss. Fahrer mit längeren Beinen werden das Problem nicht haben, da sich der Winkel zur Umlenkrolle und Tretlager so verändert, dass die Kette am Umwerfer nicht aufliegt.

Also - was tun?

Den Umwerfer aufschneiden und ein längeres Blech einbauen, sicherlich die beste Lösung, aber ich wollte ja mal fertig werden.
Ich entschied mich für die einfachste Lösung und schnell waren zwei Kabelbinder am Umwerfer festgezogen, womit gesichert war, dass die Kette nicht mehr auf Metall läuft. Da das nur beim Schalten auf das kleine Kettenblatt vorkommt, welches ich an steilen Bergen brauche, ist es für mich erst mal OK. Ich muss ja auch noch Aufgaben für später haben. ;o)


Auf der Suche nach dem Motor!!*gg*



Als ich am  nächsten Tag meine Testfahrt machen wollte, habe ich prophylaktisch ein Satz Kabelbinder 
mitgenommen um ggf. noch Veränderungen durchführen zu können. Was soll ich sagen mein Provisorium stellte sich als fahrtauglich heraus.







Meine Freude über die Verbesserung währte aber nur kurze Zeit, dann gab es unschöne Geräusche vom Antriebsstang und das Velo versagte den Dienst.
Ein Blick hinter den Sitz und ich konnte die Ursache des Problems analysieren. Ein Kettenschutzrohr hatte sich gelöst und war in die Umlenkrolle gerutscht was zu dem mechanischen Problem geführt hatte. Glücklich und erleichtert, dass nichts Schwerwiegendes defekt war, konnte ich mir mit den mitgenommen Kabelbindern weiter helfen.

Was nicht passt, wird passend gemacht


Ich denke, Kabelbinder werden ein fester Bestandteil meines Bordwerkzeuges.  

Als das Problem behoben war, konnte ich die Tour ohne weitere Probleme fortsetzen. 








Trotz einiger Skeptiker kann ich berichten, dass ich die 60 Zähne auf entsprechenden Terrain sauber treten kann und soll ich Euch noch was verraten? 

Das ist saugeil!!!


Sonntag, 8. April 2012

Der (Vorte)X-Faktor


Am Gründonnerstag war es dann soweit! Mein lieber Rainer sendete mir eine e-mail, in der er mir unmissverständlich klarmachte, dass sich ein Besuch in seinem Liegeradfachgeschäft ggf. für mich auszahlen könnte.

Leicht hibbelig brachte ich den Karfreitag hinter mir um dann am nächsten Morgen sofort nach dem Frühstück aufzubrechen.

Als ich in Königsdorf ankam sah ich es schon durchs Schaufenster – diese schlichte Elegants in polar white. 


Das neue ICE Vortex!!!!

Schnell eroberte ich das Ladenlokal ohne den Besitzer (sorry Rainer) besondere Aufmerksamkeit zu teil werden zu lassen. Jedoch das neue Vortex hatte mich völlig in seinen Bann gezogen.


Ich hatte die Befürchtung, dass das Vortex in Natura seinen Style verlieren könnte, aber genau das Gegenteil war der Fall!



Ich habe selten ein so fein farbliches und von den Komponenten her abgestimmtes Trike gesehen. Eine erste Sitzprobe in dem sehr ergonomisch geformten Sitz untermauerten meine ersten Eindrücke zu diesem Trike. 
ICE ist mit diesem Sitz ein echt guter Wurf gelungen!! 








Schnell waren die konstruktiven Detaillösungen optisch erfasst und ich konnte nachdem ich zur Ruhe gekommen war Rainer mit in die Diskussion über das Trike einbinden. :O)


Aber was nutzt die Theorie??? 


Das Gerät gehört auf die Straße. Leider kam zeitgleich ein Graupelschauer vom Himmel, die den ersten Testversuch sabotierte.


Wie sagt der Volksmund; der April weiß nicht was er will und somit wurde der Himmel wieder blau und ein paar zarte Sonnenstrahlen ließen das Vortex auf dem nassen Asphalt glänzen.


Ohne Zeitverzug setze ich mich auf das Trike und ließ die Kurbel rotieren. Die serienmäßigen Lenkerendschalthebel ließen sich leicht und präzise schalten, so dass ich den Berg hochfliegen konnte. An der höchsten Stelle, machte ich kehrt um den Abfahrt zu genießen. Die hydraulischen Scheibenbremsen waren zwar noch nicht eingefahren, verzögerten dafür recht ordentlich.








Leider ließ das Wetter keine längere Probefahrt zu, aber ich bin mir sicher, dass ich nicht zum letzten Mal auf dem Vortex gesessen habe.


Montag, 2. April 2012

Evo - K .....


mein Projekt nimmt langsam Formen an! 


Hocherfreut war ich als ein großes Paket heute den Weg zu mir gefunden hatte. *freu*

Naaaaaa – und, was war drin???


ein feines Stück Laufrad...:)
Um das lange warten zu verkürzen bis mein Evo-K geliefert wird, hatte ich beschlossen – mir ein leichtes Hinterrad für das K zu besorgen. Nach einer Vielzahl von Angeboten, habe ich mich letztendlich für ein Systemlaufrad von Mavic entschieden. Für mich war es wichtig, dass das Laufrad die magische 1 kg Grenze nicht überschreitet, dennoch ausreichend Stabilität besitzt um uns sicher zu tragen.

Zügig wurde das Laufrad ausgepackt und ausgiebig begutachtet, wobei der kleine Rest noch ein paar Tage auf sich warten lassen muss. *schnief*
Ich werde mich in kleinen Schritten immer mehr an mein Traumvelomobil herantasten. So, mein Plan. 

Ich muss ehrlich gestehen, dass Gewichtstuning ein extremes Suchtpotenzial hat, wobei ich sehr aufpassen muss, dass ich es nicht übertreibe. Aber bei aller Leichtigkeit will ich einen gesunden Kompromiss finden zwischen den entstehenden Kosten - Sicherheit und Fahrspaß.

Erfreulicherweise habe ich die Tage erfahren, dass der Bausatz mit einer Sram X9 10- fach Schaltung ausgerüstet wird. Darüber habe ich mich gefreut, sicherlich für die absoluten Gewichtsfetischisten wäre wahrscheinlich Sram XX die bessere Wahl – nur ich weiß nicht, ob ich mit 2 X 10 parat komme, wenn ich mit dem K im bergischen Ländle unterwegs bin.
Aber es gibt ja noch einige andere Optionen, die ggf. noch zu einer Gewichtsreduzierung meines Fahrzeuges führen könnten…. 


Welche das sind, werde ich Euch später verraten!



Mittwoch, 28. März 2012

Schlüsselschwur

Auf einer Tagesausfahrt auf den Radwegen entlang der Ahr, sowie kleinere Abstecher in die Weinberge mit schweren Gerät (Trike). Habe ich versucht meinen Trainingszustand zu verbessern.

Nach einer solchen Gewalttour brauchte ich wieder einen Tag zum ausspannen und was kann entspannender sein, als sein VM wieder auf Vordermann zu bringen? Das Evolution schrie nach seiner Sommerbereifung, die ich in Form, der gut abgelagerten Durano’s auf die Felge schubste und wenn man schon mal die Laufräder vorne ab hat, kann man auch gleich die ca. 500g angesammelten Schmutz entfernen. Heftig - was sich da so alles in der Winterzeit an Dreck festsetzt. 

Und - weil ich jetzt wieder die Sommerbereifung fahre, fehlte ein wichtiges Tool in meiner Sammlung der nützlichen kleinen Helferlein, die ein Radfahrer so unterwegs braucht und zwar der Picker!! *gg* Sicherlich stellt ihr euch zu Recht die Frage, was das sein könnte, es ist eine Art Anreißnadel, mit der man feinste Glassplitter aus den Reifen herauspicken kann, wenn man nicht auf ein solches Werkzeug zurückgreifen kann, ist das entfernen derartiger Fremdkörper - besonders wenn es dunkel ist - eine nicht zu unterschätzende Schwierigkeit.



Bei meiner gestrigen Testrunde war ich wieder sehr von meinem Spielzeug angetan. Hocherfreut war ich als ich am Haus Bürgel einen Liegeradfahrer begegnete, was in letzter Zeit nicht allzu oft vor kommt.


Gut gelaunt machte ich im Benrather Schlosspark einen kleinen Pit-Stop und nahm einen Snack zu mir in Form eines äußerst schmackhaften Energieriegels. Während meiner Nahrungsaufnahme fielen mir diverse Schlösser am Geländer des Weihers auf. Ja, Leute auch in Düsseldorf hat die Tradition Einzug gehalten, dass verliebte Pärchen ihren Liebesschwur besiegeln, indem sie ein Schloss mit Namen am Geländer befestigen und den Schlüssel in den Weiher werfen, doch dem unkundigen sei gesagt, dass eine Rückholaktion des Schlüssels aufgrund der Wassertiefe besser gelingen mag als in Köln am Rhein an der Hohenzollernbrücke! Oder man hält sich an die Empfehlung einer Kölschen Band stets den Ersatzschlüssel bei sich zu tragen.




Der Heimweg verlief recht unspektakulär – es war kaum was los auf der Landstraße – was wohl auch an der Uhrzeit lag.

Wieder daheim, habe ich diesen wunderbaren Nachmittag mit einem Bad in der Sonne im heimeligen Garten ausklingen lassen.


Donnerstag, 22. März 2012

Geburtshilfe

Dass die gestrige Tour so ereignisreich werden würde, hätte ich gar nicht gedacht - als ich gegen Nachmittag los fuhr. Zielgerichtet fuhr ich auf die andere Rheinseite – ganz grobe Richtung Fleher Brücke!

In Höhe Feldkassel hütete ein Schäfer samt Hund seine Herde und als ich mich näher ran schlich, sah ich eine Zibbe (weibliches Schaf), die gerade ein kleines Lämmchen zur Welt brachte. Wow – meine erste Geburt – was für ein unglaublich schöner Moment! Völlig überwältigt durfte ich miterleben, wie schnell das Kleine aufstand und auf wackeligen Beinen die Milchbar der Mama eroberte. Schade, dass die Bilder die gemacht habe, nicht wirklich was geworden sind.


Absolut beseelt ging es weiter auf der B9. Im Rückspiegel sah ich, wie sich ein ehrgeiziger Radfahrer auf dem noch nicht ganz fertigen Radweg (der parallel zur B9 verläuft), sich die Lunge auf dem Hals hechelte. Er hatte sich wohl ganz offensichtlich zum Ziel gemacht, dass große weiße Zäpfchen zu überholen. Jedoch manchmal ist es mit den Zielen nicht ganz so leicht, insbesondere dann, wenn diese beweglich sind und unerwarteter Weise an Geschwindigkeit zulegen. Schon nach kurzer Zeit war die Sache geritzt.*g*



Unverhofft wurde ich Teil eines Verkehrsstaus, der sich durch die Vollsperrung der A57 ergeben hatte. Gott sei Dank konnte ich mich diesem Chaos entziehen und ich versuchte mein Glück auf dem Radweg! In einer solchen Situation weiß man Radwege wieder zu schätzen auch wenn sie qualitativ nicht die Besten sind – denn Autoabgase und stop and go sind keine Alternative.



Auf der Fleher Brücke war reger Betrieb, zahlreiche Radpendler sowie Freizeitradler kreuzten meinen Weg. Die Auffahrt zur Brücke ist kein Ding nur runter muss ich aussteigen, da komm ich um die engere Kurve mit dem Evo nicht auf Anhieb rum. Einige Radler sahen völlig fasziniert zu, wie so ein kleines Persönchen wie ich, mit wenigen gezielten Handgriffen, dass Evo wieder auf Kurs brachte. He, he, mit dem Evo K geht es demnächst noch schneller!



Auf dem Volmerswerther Deich war natürlich die Hölle los, dass traumhafte Wetter lockte wirklich den letzten Couchpotato vor die Tür. Hier war es dann auch angebracht, dass Tempo anzupassen und ich genoss das Cabrio-feeling.





Um diesen Tag perfekt zu machen, machte ich wieder eine kleine Pause an meinem kleinen Strand am Rhein – wat für ein herrliches Fleckchen – ideal zum chillen.











Leute, dass macht definitiv Lust auf mehr – viel mehr!!












Psssst!!!!

..und in....



wird mein Traum vom Evo K wahr!!!*freu* *feier*